Zur Sozialpsychologie des islamistischen Terrors (Vinnai, 18.11.2014)

Einladung zu kritischer Suchbewegung

Dienstag, den 18. November 2014, um 20.00 Uhr
in der Villa Ichon, Goldener Saal, Goetheplatz

Zur Sozialpsychologie des islamistischen Terrors

Vortrag und Diskussion mit
Prof. Dr. Gerhard Vinnai (Bremen)

Verehrte Empfänger unserer Einladungen,
liebe Freunde Kritischer Suchbewegungen!

Nach dem Ende der Sowjetunion erscheint der Islamismus als Hauptfeind der westlichen Zivilisation. Die Art der Gewaltausübung durch al-Qaida oder den „Islamischen Staat“ verbreitet Angst und Schrecken. Die fundamentalistischen Terroristen üben aber nicht nur Gewalt gegen andere aus, sondern auch gegen sich selbst. Ihr Terror verbindet die Bereitschaft zum Mord mir der zum Selbstmord. Der terroristische Selbstmordattentäter findet für seine Schreckenstat weltweit besondere Aufmerksamkeit.

Die Veranstaltung will auf sozialpsychologische Aspekte dieser terroristischen Gewalt Licht werfen und deutlich machen, dass das Unheimliche an ihr uns in manchem durchaus heimlich vertraut sein kann. Welche Verbindung gehen hier Gewalt und Religion ein, welche Individuen sind dafür anfällig und inwiefern ist unsere westliche Welt an der Produktion von Terroristen beteiligt?

Zum Referenten:

Bis 2005 Professor für analytische Sozialpsychologie an der Universität Bremen. Studium der Soziologie und Psychologie in Frankfurt. / Arbeitsperspektive: Verbindung von Psychoanalyse und kritischer Gesellschaftstheorie. / Arbeitsschwerpunkte: Gewalt, Religion, Geschlechterverhältnisse, Wissenschaftskritik, Psychoanalyse der Erziehung.

Letzte Veröffentlichungen: Wunschwelten und Opferzusammenhänge. Zur analytischen Sozialpsychologie der westlichen Kultur. 2011 / Hitler – Scheitern und Vernichtungswut. Zur Genese des faschistischen Täters. 2004 / Jesus und Ödipus. 1999

Herzliche Einladung!

Mit freundlichen Grüßen
Gert Sautermeister und Gerhard Vinnai

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